Schleierinjektion
 
 
 
Schleierinjektionen mit Acrylatgelen bieten speziell bei der nachträglichen Bauwerksabdichtung die Möglichkeit, flächige Abdichtungen erdberührter Bauteile herzustellen, die von außen, z.B. wegen Überbauung, nicht zugänglich sind.
Diese Abdichtung ist auch für den Einsatz gegen drückendes Wasser geeignet.
 
Das Gel wird von innen, über Bohrkanäle, die durch den gesamten Wand- bzw. Bodenquerschnitt reichen, mit speziellen 2 K Pumpen und durch mehrere Injektionsintervalle in das angrenzende Erdreich gepresst.
 
Die Reaktionszeit der Gele wird über das Mischungsverhältnis der einzelnen Komponenten so eingestellt, dass die Vergelung unmittelbar nach Eintritt in das Erdreich einsetzt.
Nur so kann sichergestellt werden, dass eine ca. 20 cm dicke, wasserdichte Gelschicht den Baukörper umhüllt.
 
Acrylatgele haben ein wasserähnliches Fließverhalten (Viskosität ca. 7 mPas), sind beständig gegen bauübliche Salze, Säuren sowie Basen und physiologisch unbedenklich.